Cercle d'Echecs Caissa Junglinster

Schachzitate

Johann Wolfgang von Goethe (deutscher Dichter, 1749-1832)                                                                 "Die Natur hat uns das Schachbrett gegeben, aus dem wir nicht hinauskönnen; sie hat uns auch die Steine geschnitzt, deren Wert, Bewegung, Vermögen uns nach und nach bekannt werden. Nun ist es an uns, Züge zu tun, von denen wir uns Gewinn versprechen."

Fritz Sämisch (Deutschland, 1896-1975):                                                                                                      "Kleine Schachspieler machen Mist, und große Schachspieler machen Mist, aber große machen weniger Mist." 

Savielly Tartakower (Polen / Frankreich, 1887-1956):
"Eine Partie hat normalerweise drei Abschnitte, die Eröffnung, in der du hoffst die
bessere Stellung zu erreichen, das Mittelspiel, in dem du glaubst die
bessere Stellung zu haben und das Endspiel, bei dem du weißt, daß du ein
verlorenes Spiel hast."

Tartakower:  "Capablanca hat bewiesen, dass man der Beste ist und trotzdem Erster
werden kann."

Tartakower:  "Zum Sieg gelangt man nicht, wenn man gut, sondern nur wenn man besser spielt."

Tartakower:  "Es ist besser, die Figuren seines Gegners zu opfern."

Tartakower:  "Die Fehler sind dazu da, um gemacht zu werden."

Tartakower:  "Die Fehler sind alle schon da; sie warten nur darauf, gemacht zu werden."

Tartakower:  "Eine Drohung ist stärker als ihre Ausführung."

Tartakower:  "Der vorletzte Fehler gewinnt."

Tartakower:  "Der Taktiker muß wissen, was er zu tun hat, wenn es etwas zu tun gibt; der Stratege muß wissen, was er zu tun hat, wenn es nichts zu tun gibt."

Tartakower:  "Opfer sind nur möglich, wenn der Gegner einen Fehler gemacht hat."

Rolf Kupfer, Schachautor:  "Mit einer Schachfigur ist es wie mit einer schönen Frau .. Man sollte sie erst berühren, wenn man auch feste Absichten hat."

Arthur Schopenhauer (deutscher Philosoph, 1788-1860):  "Das Schachspiel übertrifft alle anderen Spiele so weit wie der Chimborasso einen Misthaufen."                                                                            Anmerkung: Der Chimborasso ist der höchste Berg der Anden (rund 6300 m)

Indisches Sprichwort:  "Schach - das ist ein See, in dem eine Mücke baden und ein Elefant ertrinken kann."

Alexander Aljechin resp. Alexandre Alékhine (Russland / Frankreich, 1892-1946):  "Für mich ist Schach kein Spiel, sondern eine Kunst."

Tassilo von der Lasa (Deutschland, 1818-1899):  "Schach ist dem Wesen nach ein Spiel, der Form nach eine Kunst, der Darstellung nach eine Wissenschaft."

Emanuel Lasker (Germany, 1868-1941): "When you see a good move, look for a better one."

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Bobby Fischer (USA / Island, 1943-2008)  über sich und andere:

"In der Schule lernt man nichts. Es ist nur Zeitverschwendung."

"Als ich elf wurde, wurde ich einfach gut."
"Ich rechne überhaupt nicht voraus. Ich gewinne auch so."

"Im Schach nämlich geht es darum, den Gegner klein zu kriegen, sein Ego zu zerbrechen und zu zermahlen, seine Selbstachtung zu zertreten und zu verscharren und seine ganze missachtenswerte so genannte Persönlichkeit ein für alle Mal tot zu hacken und zu zerstampfen und dadurch die menschliche Gesellschaft von einer stinkenden Pestbeule zu befreien. Es ist ein königliches Spiel."

"Du kannst im Schach nur gut werden, wenn du das Spiel liebst."

Bobby Fischer über Steinitz: "Das zweitgrößte Schachgenie der Menschheitsgeschichte."                      "Es gibt nur zwei wahre Schachgenies - das andere war Wilhelm Steinitz, der Weltmeister von 1872 bis 1894."

"Ich kann nichts außer Schach spielen. Dadurch, dass ich von nichts etwas verstehe, werde ich auch von niemandem über etwas befragt. Es ist besser, einer der besten Schachspieler der Welt zu sein, als zu den zahlreichen Durchschnittsmenschen zu gehören, wie sie einschließlich vieler Akademiker auf der Welt herumlaufen."

"Am wohlsten fühle ich mich, wenn sich mein Gegner im Todeskampf windet."

"Schachspielen heißt leben! Ich stecke 98 Prozent meiner geistigen Energie in das Schach, andere begnügen sich mit 2 Prozent."

Vor Beginn des Interzonenturniers 1962 in Stockholm fiel Bobby Fischer mit folgenden kessen Sprüchen auf.                                                                                                                                                    "Warum ich dieses Turnier gewinne? Weil ich der Einzige bin, der nicht gegen Fischer spielen muß!"     "Wenn ich Weiß habe, gewinne ich, weil ich Weiß habe. Wenn ich Schwarz habe, gewinne ich, weil ich Fischer bin."                                                                                                                                                      Journalisten verriet er, dass er damit begonnen hätte, ein Buch zu schreiben. Titel: "Wie ich Weltmeister wurde." Das war, wie gesagt, 1962. Fischer war Weltmeister von 1972 bis 1975.          

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Andere über Bobby Fischer:

"Fischer machte Schach einfach zu einer aufregenden Sache, wann immer er sich ans Brett setzte."
Raymond Keene

"Für Bobby Fischer müssen wir alle eine Kerze anzünden, denn er hat veranlasst, dass im Spitzenschach höhere Preisgelder gezahlt werden."
Vlastimil Hort

"Fischer ist das größte Genie, das je vom Schachhimmel heruntergestiegen ist. "
Michail Tal

"Fischer wollte alleine in die Schachgeschichte eingehen."
Miguel Najdorf

"Dieses schreckliche Gefühl, dass ich gegen eine Maschine spielte, die niemals Fehler macht, zerschmetterte meinen Widerstand."
Mark Taimanow

"Ist Ihnen aufgefallen, dass Fischer niemals eine einzige schlechte Figur hat? Er tauscht sie ab und die schlechten Figuren bleiben beim Gegner."
Juri Balashow

"Mein Gott! Fischer spielt so einfach."  Alexej Suetin

"Fischer lässt einfach die Figuren fallen und sie landen auf den richtigen Feldern."
Miguel Najdorf

"Bobby Fischer ist kein Vorbild für die heutige Jugend."
Viktor Kortschnoj

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